Author: spielekings

Gold der Zukunft: Fange jetzt an mit Bitcoin zu handeln!

Vor einigen Jahren wusste noch kaum einer, was Bitcoin sind und welches gigantische Potential die Kryptowährung hat. Jetzt im Jahr 2017 liest man fast täglich von enormen Kursgewinnen, ein echter Traum für Trader, denn anders als bei Aktien steckt in der virtuellen Währung extrem viel Potential – vor allem nach Oben!

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Man hat schon häufig von Menschen gelesen, die vor ein paar Jahren Bitcoins für ein paar hundert Dollar gekauft haben und jetzt Millionäre sind. Da ärgert man sich natürlich schnell, dass man nicht früher auf die Idee gekommen ist in die unabhängige Währung zu investieren. ABER: Es ist immer noch das Anfangszeitalter vom Bitcoin, für eine Investition oder den Handel mit Bitcoins ist es noch lange nicht zu spät!

Analyst: “Bitcoin könnte in 10 Jahren 100.000 Dollar wert sein!”

Wenn man sich das bisherige Wachstum anschaut, scheint diese Prognose durchaus realistisch zu sein. Auf der Welt leben ca. 7,5 Milliarden Menschen – Nichtmal 1% davon ist bisher im Besitz von Bitcoin oder nutzt deren Potential in Form von Handel. Bedeutet: Das Potential ist gigantischt!

Wie kann man mit Bitcoin Geld verdienen?

Im Grunde gibt es bisher 2 Möglichkeiten, wie man mit Bitcoin Geld verdienen kann.

Möglichkeit 1: Die eine Möglichkeit ist es, die Kryptowährung zu kaufen und in einem Wallet (Virtuelle Brieftasche) aufzubewahren. So kann man die erworbenen Bitcoins irgendwann wieder verkaufen, wenn sie im Wert gestiegen sind. Der Nachteil dabei ist, dass Wallets regelmäßig von Hackerangriffen betroffen sind und das eingesetzte Kapital nur begrenzt gesichert ist.

Ein weiterer Nachteil ist, dass es gar nicht so einfach ist die Bitcoins wieder zu verkaufen, wenn man gute Gewinne gemacht hat. Stellen Sie sich mal vor, dass sie mehrere 100% Gewinn gemacht haben, aber niemanden finden, der Ihnen die Bitcoins dann abkauft!

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Möglichkeit 2: Wenn Sie das hohe Risiko von zB gehackten Wallets vermeiden möchten, sollten Sie lieber mit Bitcoin-Live-Handel beginnen. Der beliebteste Anbieter hierfür ist zur Zeit wohl iq option – Eine Handelsplattform, bei der Sie die aktuellen Kursbewegungen vom Bitcoin live verfolgen können und jederzeit die Möglichkeit haben für den aktuellen Kurs zu kaufen oder verkaufen.

Ein weiterer Vorteil sind die angebotenen Hebel, welche es ermöglichen auch mit geringerem Geld-Einsatz hohe Gewinne zu machen. Diese sind natürlich optional und müssen nicht angewendet werden. Des weiteren bietet die Handelsplattform iq option interessante Bonusangebote & ermöglicht auch das Handeln von anderen Währungen, Rohstoffen etc.

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Profit Maximizer

Neben normalen Spielen für den Computer werden auch Handels-Spiele und Systeme immer beliebter. Ein Beispiel dafür ist der sogenannte Profit Maximizer.

Ob Sie wirklich Erfolg damit haben können oder nicht können wir nicht beurteilen, allerdings haben wir ein paar allgemeine Tipps für den Handel mit binären Optionen für Sie!

Was sind Binäre Optionen?

Viele Menschen denken, dass es sich bei binären Optionen um den Handel mit Aktien handelt. Dies ist aber so nicht korrekt, denn man kauft hier keine Anteile eines Unternehmens. Menschen die mit Profit Maximizer zum Beispiel Binäre Optionen handeln, setzen darauf, dass ein Kurs steigt oder sinkt. Wenn der getippte Fall eintritt, bekommt man in der Regel um die 70% des Einsatzes als Gewinn vergütet. Sollte man mit seiner Vermutung falsch gelegen haben, droht der Totalverlust!

Welche Anbieter eigenen sich für den Handel mit Binären Optionen?

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Anbietern, die den Handel mit binären Optionen anbieten. Leider können wir Ihnen hier keine konkrete Empfehlung aussprechen, sondern lediglich ein paar Tipps geben. Achten Sie darauf, dass das Portal einen ordentlichen Eindruck macht. Ein Impressum und Datenschutzbestimmungen sollten auf jeden Fall vorhanden sein, bevor Sie sich für ein Portal entscheiden.

Des weiteren sollten Sie niemals Geld dafür bezahlen, die Handelsplattform nutzen zu dürfen (abgesehen von Ihrer nötigen Einzahlung für Trades)

Gibt es vergleichbare Handelsformen auch an der Börse?

Ja! Tatsächlich kann man den Handel mit binären Optionen bei Profit Maximizer mit dem Handel von so genanten CFDs vergleichen. Diese werden an der Börse gehandelt, sind aber auch mit extrem hohen Risiko verbunden! Man kann hier eigentlich nicht von seriösem Trading sprechen, viel mehr geht es um eine erweiterte Form des Glücksspiels. Kaum einer kann sicher vorraussagen, ob ein Kurs in den nächsten Minuten steigen oder fallen wird!

Warum nutzen so viele Menschen diese Handelsformen?

Ganz einfach: Es ist der Nervenkitzel und die Chance auf hohe Gewinne. Das auch hohe Verluste möglich sind, wird dabei entweder ignoriert oder mit einkalkuliert. Es handelt sich bei binären Optionen nicht um eine langfristige Geldanlage, sondern viel mehr um ein kurzes “Spiel”. Die Ergebnisse sieht man schnell und muss nicht Wochen oder Monate darauf warten, daher ist diese Form des Tradings bei vielen so beliebt!

 

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Fallout 4 – Würdiger Nachfolger oder “nur” ein Fallout 3 in schön?

Es gibt Vorfreude, es gibt Hypes. Und dann gibt es noch Fallout 4. Das genießt gerade so etwas wie eine Sonderstellung unter Rollenspielern, die kaum einen Titel sehnlicher erwarten. Kein Wunder: Bethesda hat das Spiel vor gerade mal fünf Monaten angekündigt und seitdem eine riesige Erwartungshaltung in kürzester Zeit aufgebaut! Wo das Marketing flutschte, haperte es dafür beim Termin: Die Vorfreude vieler Spieler schlug zuletzt in Frust um, als massenhaft Konsolenversionen einige Tage vor offiziellem Release in den Handel gerieten. Besonders PC-Spieler, die auf die Steam-Freischaltung angewiesen waren, machten ihrem Ärger Luft. Andere beklagten sich über Spoiler und Leaks, die viele Foren zum Spiel verpesteten und einen Austausch unter Fans kaum noch möglich machten.

Doch damit es nun hoffentlich vorbei, ab Dienstag kann sich endlich jeder selbst ein Bild von Fallout 4 machen. Und soviel sei schon mal verraten: Das Warten hat sich gelohnt. In Bethesdas neuem Open-World-Monster stecken vier Jahre harte Entwicklungsarbeit und das merkt man im Test auch – das Spiel fühlt sich vom ersten Moment an wie eine verbesserte, detaillierte, hübschere Version von Fallout 3. Kein Wunder also, dass sich Fallout 4 im Test hervorragend spielt – wenn auch mit ein paar Einschränkungen. Welche das sind? Das Review zu Fallout 4 gibt Antworten.

Die PS4- und Xbox-One-Versionen von Fallout 4 spielen wir bereits seit Ende Oktober. So konnten unsere Tester Felix und Katha deutlich über 100 Stunden an Spieleindrücken sammeln. Die PC-Fassung erhielten wir einige Tage später zum Test, weshalb wir uns inhaltlich zunächst auf die PS4 konzentriert haben, während unsere Kollegen von PC Games Hardware sich um umfassende Benchmarks und Technik-Checks mit der PC-Version gekümmert haben. Im Anschluss ging es für uns auf dem PC weiter – mittlerweile haben wir die Fassung mit mehreren Redakteuren rauf und runter gespielt und liefern heute die Einschätzung plus PC-Wertung und einem zweiten Testvideo. Der Text wurde an mehreren Stellen um PC-Infos erweitert, am Ende des Artikels gibt’s außerdem nochmal eine Zusammenfassung.

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Mafia 2

Mafia 2 zeichnet sich durch die gleichen Aspekte wie der Vorgänger aus, macht aber gleichzeitig auch dieselben Fehler. Wieder fallen Story, Charaktere, Atmosphäre und die Umsetzung erstklassig aus und es hapert wieder an der KI, es fehlen wieder die Bonusdreingaben wie Nebenmissionen. Heute sind Spieler verwöhnt, stellen sich – sobald der Begriff “Open World” fällt – einen riesigen Spielplatz à la GTA 4 oder Just Cause 2 vor, in dem man treiben kann, was man möchte. Genau das bekommt man in Mafia 2 nicht – doch genau das macht eine derart geradlinige Story wie hier erst möglich. Natürlich würde man sich gerne noch ein wenig länger in Empire Bay aufhalten, gerade nach den Story-Missionen. Aber das, was Mafia 2 sein möchte, nämlich ein klassisches Action-Spiel, das sich nicht künstlich aufbläst, setzen die Entwickler erstklassig um. Nur das plötzliche Ende stört, denn die Spielzeit steht in keinem Verhältnis zur langen Entwicklungszeit von Mafia 2.

Die Grundgeschichte von Mafia 2 sollte inzwischen jeder kennen: Sie schlüpfen in die Rolle von Vito Scaletta, der zur Zeit des Zweiten Weltkriegs verletzt von der Front nach Hause zurückkehrt. Dort erfährt er schnell, dass seine verwitwete Mutter Schulden bei einem Kredithai hat. Also hält sich Vito an seinen alten Kumpel Joe, der als Handlanger für die Mafia arbeitet. So rutscht Vito langsam die schiefe Bahn nach unten, kann aber immerhin die Schulden begleichen. Bis hierhin folgt die Geschichte einem klaren Ziel, Vitos Motive sind stets greifbar.

Danach verliert die Story allerdings etwas den roten Faden und es scheint Vito nur noch um die eigene Bereicherung zu gehen; ein wirkliches Ziel und mögliches Ende des Epos scheint nicht mehr in Sicht, die Geschehnisse tröpfeln vor sich hin. Erst einige Zeit später, als es plötzlich nicht mehr nur um kleine Fehden zwischen den Mafia-Familien, Schutzgeldeintreibungen oder Ähnliches geht, sondern um größere Geschäfte, kriegen die Entwickler langsam wieder die Kurve. Der Spieler erahnt, worauf der Plot hinausläuft. Das Ende selbst kommt überraschend schnell.

Doch sieht man von dem kleinen Makel ab, bietet Mafia 2 eine gut gemachte Mafia-Geschichte in den Fußstapfen der vielen, vielen Filmvorlagen, die etwa zehn bis zwölf Stunden mitreißt. Und das vor allem auch wegen ihrer toll gezeichneten Charaktere. Da gibt es schmierige, frauenfeindliche Gangster, die rauchen, saufen und jeden Abend ein anderes Mädel auf dem Schoß haben. Dann gibt es Typen, die mit ihren Taten nicht zurechtkommen – sogar Vitos Freund Joe hat zeitweise Zweifel. Die Mafia-Bosse selbst sind – so wie es sich gehört – in jeder Sekunde undurchschaubar und entpuppen sich teilweise von einer Minute auf die andere als skrupellos genug, den Spieler ins Messer laufen zu lassen. Dass die virtuellen Kerle jedoch so glaubwürdig erscheinen, hat auch mit der erstklassigen grafischen Umsetzung zu tun, denn Mimik und Gestik wirken nie unglaubwürdig, sondern vermitteln erstklassig die Emotionen der Helden.

Das alles verpacken die Entwickler in wunderbare Zwischensequenzen. Zwar könnte mancher Spieler von ihrer Zahl genervt sein, da man oftmals nur von Punkt A zu Punkt B fährt, um jeweils eines der Filmchen anzusehen. Doch letztlich macht genau das Mafia 2 aus: Story.

Die virtuelle Stadt Empire Bay stellt den Schauplatz von Mafia 2 dar und ist den Entwicklern erstklassig gelungen. Doch: Man darf nicht mit den falschen Erwartungen an 2k Czechs Gangster-Epos herangehen. Verwöhnte GTA-Spieler werden schnell von der Beschränktheit des vermeintlich großen Open-World-Spielplatzes enttäuscht sein. Aber mit genau diesem Vergleich tut man Mafia 2 unrecht. Die Geschichte um Vito Scaletta ist ein streng lineares, klassisches Action-Spiel, das grandios inszeniert wurde. Die Atmosphäre und die Detailverliebtheit der Entwickler beeindrucken innerhalb weniger Spielminuten. Im ersten Kapitel, in dem Vito wieder nach Hause kommt, trägt er noch seine Uniform. Auf der Straße versuchen Zeitungsjungen, die aktuellen Nachrichten über den Krieg und die Gräueltaten der Deutschen an den Mann zu bringen. Über die Stadt hinweg fliegt ein Geschwader Bomber. Man merkt innerhalb weniger Sekunden, dass zu dieser Zeit noch Krieg herrscht – ganz ohne großes Tamtam. Später dann, in den 1950er-Jahren, ändert sich alles. Die Farbgebung ist etwas bunter, die Mädels auf der Straße aufreizender angezogen, im Radio läuft Rock ‘n’ Roll und alles wirkt unbeschwerter. 2k Czech fängt beide Äras wunderbar glaubhaft ein.

Dazu kommt die enorme Detailverliebtheit der Entwickler bei der Gestaltung der Stadt Empire Bay. Zwar gibt es hier und da Gebiete, in denen die Gebäude hässlich ausfallen, genau wie manche Textur, doch das Gesamtbild stimmt. Laufen Sie an einer Katze vorbei, macht diese auch mal einen Buckel und faucht Vito an. Oder aber eine Passantin wird plötzlich an der Straßenkreuzung vor Ihnen von den Cops verhaftet und so weiter. Mafia 2 schafft es so, dass Empire Bay tatsächlich wie eine lebendige Stadt wirkt, vor allem deshalb, weil viele der NPCs auch untereinander interagieren oder realistisch auf Ihre Taten reagieren – mit nur wenigen Ausnahmen. Wenn Sie mit Ihrem Boliden über den Bürgersteig rasen, hechten die Leute zur Seite – oftmals im letzten Moment, wenn Sie von hinten angebrettert kommen. Ziehen Sie Ihre Knarre, gehen manche in Deckung, andere rennen schreiend davon, wieder andere ziehen selbst einen Revolver und bitten Sie, vernünftig zu sein. So fühlt man sich bald nicht mehr wie ein Fremdkörper in der virtuellen Welt, sondern wie ein Bestandteil dieser – eine der größten Stärken neben den erstklassigen Zwischensequenzen.

 

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GTA 5 im PC-Test

Dass GTA 5 auch am PC ein Meisterwerk ist, brauchen wir euch nicht mehr zu erzählen – erst recht nicht nach nun schon zwei Tests für die alte und die aktuelle Konsolengeneration. Wahrscheinlich habt ihr es ohnehin schon längst gekauft, gespielt und für famos befunden. Unsere GTA 5 Komplettlösung kennt ihr vielleicht auch schon. Doch für den Fall, dass ihr immer noch rätselt, was genau Rockstars Open-World-Epos so einzigartig macht, verraten wir es euch.

Es sind die Golfbälle.

Einfach gigantisch

Wer am Golfplatz im Distrikt Vinewood der wuchernden Großstadt Los Santos auf den Grund der künstlich angelegten Teiche taucht, der findet sie: weiße, perfekt gerundete Golfbälle, dorthin befördert von computergesteuerten NPCs, die Tag für Tag ihr Handycap auf dem Golfkurs zu verbessern versuchen. Ein Spiel, dessen Entwickler ein derart unwichtiges Detail der Spielwelt modellieren, muss einfach etwas Besonderes sein.

All jene verblüffenden Einzelheiten aufzuzählen, die das virtuelle Los Santos in GTA 5 zum Leben erwecken, würde viele Seiten Platz beanspruchen (IGN.com hat es trotzdem mal versucht). In welchem anderen Spiel beschimpfen euch Flughafenbesucher, denen ihr ein Taxi vor der Nase wegschnappt? Wo zeigen euch NPCs den Mittelfinger, wenn ihr mit eurer Corvette wild schlingernd vor ihnen über den Asphalt rast und dabei alle Verkehrsregeln mit Verachtung straft? Wo sonst entstehen bei Regen tiefe Pfützen, die Hosenbeine und Schuhe der Passanten physikalisch korrekt durchnässen?

Die Versuchung ist groß, einfach nur zuzusehen, wie die aus Bits und Bytes bestehenden Bewohner von Los Santos ihrem unheimlich lebensgetreu simulierten Tagesgeschäft nachgehen. Man möchte schlicht den Strand entlang laufen und beobachten, wie die Sonne langsam am Horizont versinkt, während um einen herum NPCs ihren Hund spazieren führen oder joggen. Möchte sich durch Dutzende Webseiten in der GTA 5-eigenen Version des Internets wühlen, mit dem Handy befreundete Charaktere anrufen, Tennis spielen oder Yoga machen.

Was dieses Spiel, diesen Triumph der Programmierung letzlich so außergewöhnlich macht: Diese ganze sagenhafte Simulation, dieses unsagbar detailverliebte Abbild einer atmenden Großstadt, all das ist letztlich nur Hintergrundrauschen. Eine spektakuläre Kulisse, zwar überzogen von etlichen erinnerungswürdigen Szenen und überraschenden Zufallsereignissen sowie wahrhaft spaßigen Minispielen und Nebenbeschäftigungen, aber letztlich vollkommen optional.

Wer sich nur für die toll geschriebene Geschichte interessiert, wird mit GTA 5 ebenfalls glücklich. Etliche exzellent auf Englisch vertonte Zwischensequenzen setzen die drei Protagonisten Michael, Franklin und Trevor wunderbar in Szene. In einer Vielzahl spektakulärer Missionen (Auf einem Quad aus dem Flugzeug springen? Kein Problem!) brennt die rund 30 Stunden lange Story-Kampagne ein Feuerwerk aus actionreichen Shoot-outs, von langer Hand geplanten Raubüberfällen und rasanten Verfolgungsjagden ab, das seinesgleichen sucht.

Dabei allgegenwärtig ist der feine schwarze Humor der Entwickler: Kaum ein Augenblick vergeht, in dem nicht ein neuer schräger Charakter eingeführt, nicht auf perfide Weise Kritik an der US-amerikanischen Gesellschaft geübt wird, nicht die Klischees der Verbrecherszene durch den Kakao gezogen werden. Nebenmissionen, treffend mit “Fremde und Freaks” betitelt, strotzen vor absurden Situationen, bei denen ihr etwa Filmstars an der Seite eines psychotischen alten Ehepaars entführt oder mit einem Paparazzo auf die Jagd nach Nacktbildern geht.

In GTA 5 steckt einfach jede Menge drin – und fast alles ist brillant. Aber das – da geben wir uns keinen Illusionen – wisst ihr vermutlich schon längst. Immerhin könnt ihr Rockstars jüngsten Serienspross schon seit über eineinhalb Jahren spielen – per Umweg über die Konsolen. Dass die Entwickler die Zeit dazwischen sinnvoll genutzt haben, verrät ein Blick auf die Technik der PC-Version.

So flüssig wie nie zuvor

Wer einen hochgezüchteten PC sein Eigen nennt, will dessen Leistungsreserven naturgemäß möglichst gut ausnutzen. Und wer aus Kostengründen ein Mittelklasse-Modell verwendet, möchte Spiele mit reduzierten Details immer noch flüssig spielen. Die Performance eines Spiels ist daher für viele PC-Spieler längst einer der wichtigsten Gradmesser zur Beurteilung der Qualität eines Titels. Gute Nachrichten: GTA 5 läuft am PC wie eine Eins.

Wunderbar flüssige 60 Frames pro Sekunde sind dank moderater Systemanforderungen auch auf Rechnern ohne sündhaft teure Edel-Prozessoren und vergoldete Grafikkarten möglich. Dank guter SLI-Unterstützung, Auflösungen bis zu 4K sowie dem Verzicht auf ein künstliches FPS-Limit kommen auch Inhaber exquisiter Hardware wie einem Ultra-HD-Monitor und zweier Grafikkarten auf ihre Kosten. Das Optionsmenü beherbergt zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, um das Optimum an Leistung aus der Engine herauszukitzeln.

Optisch punktet die PC-Version zudem mit einem klareren Bild als auf PS4 und Xbox One, erst recht mit Downsampling. Im Detailvergleich fällt zudem die leicht erweiterte Vegetation und das vermehrte Auftreten von Wildtieren im Umland von Los Santos aus. Die Qualität einzelner Texturen löst zwar keine Begeisterungsstürme aus, doch das Gesamtbild passt. Großen Anteil daran tragen die Lichteffekte.

Wenn die Sonne im Tagesverlauf realistisch über den Himmel wandert, reiht sich ein Postkartenmotiv ans nächste. Ebenfalls sehr schick: Die Fahrzeugmodelle mit ihren hübschen Spiegelungen sowie den bis ins letzte Detail modellierten Felgen und Innenräumen. Besondere Erwähnung verdient zudem die extrem glaubwürdige Mimik der drei Helden, zwischen denen ihr ständig hin und her wechselt. Dieser fliegende Wechsel funktioniert mit Maus und Tastatur genauso problemlos wie per Gamepad.

 

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Mass Effect – Zukunft Science-Fiction

Ein reichhaltiges Universum wird da entworfen, 180 Jahre in der Zukunft liegend. Die Menschheit hat gerade erst den Kontakt zu anderen Völkern geknüpft. Politische Unruhen, Machthunger und Verantwortung – Themen, mit denen sich der Spieler beschäftigen muss, wenn er Mass Effect genießen will.

Der Mensch als Spezies versucht, sich vor den älteren und mächtigeren Rassen zu behaupten, sich Respekt zu verdienen, um in den intergalaktischen Rat gewählt zu werden. Eine clevere Rahmenhandlung, die der Spieler in mehreren, leicht abweichenden Endsequenzen zum Abschluss bringt. Die Binnenhandlung jedoch ist von konventionellerer Natur: Die freien Völker des Universums werden von einer Maschinenrasse namens Geth bedroht.

Als Schiffskommandant Shepard – wahlweise männlich oder weiblich – obliegt dem Spieler die Rettung der Galaxis. Dies erreicht man auf linearem Wege über acht Kapitel hinweg, jedes davon mit spannenden Wendungen und kniffligen moralischen Entscheidungen gepflastert. Das eigentliche Rollenspiel von Mass Effect besteht nämlich weniger aus Zahlen und Attributen als vielmehr aus der eigenen Gesinnungswahl: Da soll man beispielsweise einen seiner Begleiter für ein Himmelfahrtskommando auswählen – schickt man eher den treuen, gutherzigen Kameraden oder doch eher die rassistisch veranlagte, aber einer Romanze nicht abgeneigte Soldatin? Kneifen gilt nicht – seit The Witcher hat ein simpler Klick dem geneigten Rollenspieler nicht mehr solchen Entscheidungswillen abgefordert. Spielerisch haben diese Momente jedoch selten einen tiefgehenden Einfluss: Wer sich diplomatisch oder gemein verhält, bekommt dafür Punkte gutgeschrieben, die zuweilen neue Gesprächsoptionen ermöglichen – das war’s oft aber auch schon.

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The Surge: Deftiges Action-Rollenspiel aus Deutschland

In The Surge pfeift die gute alte Erde auf dem letzten Loch, nur noch der Megakonzern CREO kann die ökologische Katastrophe abwenden: Mithilfe modernster Erfindungen, die Mensch und Maschine verschmelzen lassen, wird in CREOS gigantischen Industriekomplexen fieberhaft daran gearbeitet, die Atmosphäre des Planeten wiederherzustellen. In einer dieser Fabriken heuert Warren an – ein Mann mit einem spannenden Geheimnis, das allerdings gleich zu Spielbeginn gelüftet wird und sich danach nie wieder bemerkbar macht: Wie schon in Lords of the Fallen gelingt es Deck 13 auch diesmal nicht, aus den guten Ansätzen einen wirklich interessanten Charakter zu schmieden. Stattdessen wird Warren schnell weitergeschoben und für die Action fit gemacht: In einem gut gerenderten Intro erhält er ein futuristisches Exo-Skelett, das ihm ungeahnte Kräfte verleiht. Doch noch bevor er seinen neuen Job antreten kann, bricht bei CREO die Hölle los: Warrens Kollegen wandeln sich zu ferngesteuerten Hightech-Zombies, lynchen die Reste der Belegschaft und übernehmen die Kontrolle über den riesigen Firmenkomplex. Ohne nähere Begründung beginnt Warren damit, den Grund für die Katastrophe herauszufinden und sich durch sechs umfangreiche Levels zu kämpfen.

Gleich nach dem Intro nimmt sich die Geschichte bereits deutlich zurück. Nur selten gibt es dann noch Dialogszenen mit wenigen, zumeist gut vertonten NPCs, die Warren in der Spielwelt antrifft und die ihm ein paar Nebenquests auftragen. Von denen hätten es sehr gerne mehr sein dürfen! Stattdessen verfrachtet Deck 13 viele Teile der Handlung lieber in die Umgebungen: Videobildschirme erleutern die Geschichte von CREO in (nerviger) Endlosschleife, während sammelbare Audiologs langsam die grausamen Geheimnisse der Firma aufdecken. Mit der Zeit setzt sich so eine solide Sci-Fi-Story zusammen, die ihre großes Potenzial aber nie voll ausschöpft und in ein kryptisches Finale mündet, das bewusst einige Fragen offen lässt – vielleicht als Grundlage für einen möglichen Nachfolger?

Während der 30 bis 40 Spielstunden bereist Warren stillgelegte Fabriken, Labore, Werkstätten, Versorgungstunnel, Tankstationen, Sicherheitszonen und die edlen Büros der CREO-Firmenleitung, in denen glänzende Holzböden und sanfte Klaviermusik im krassen Kontrast zum übrigen Stil stehen: Die meisten Umgebungen von The Surge bestehen nämlich aus Beton und Stahl, nur sehr selten lässt sich dazwischen etwas Vegetation blicken. Allzu abwechslungsreich fallen die Levels darum nicht aus, stimmungsvoll sind sie aber trotzdem!

Viele Türen sind verschlossen. Erst spät im Spielverlauf kann Warren zurückkehren und sie öffnen. Die umfangreichen Areale sind durch viele Abkürzungen und Geheimgänge verbunden, die Warren stets zu einer Servicestation zurückführen, seinem einzigen sicheren Rückzugsort in jedem Level. Wer die Augen offen hält, entdeckt zig Aufzüge und Wartungstunnel, welche die Firmenbereiche verbinden. Obendrein sind massig kleine Belohnungen in Form von Implantaten, Ressourcen und Story-Schnipseln in den Umgebungen verborgen, das motiviert! Allerdings sorgen die ähnlichen, teils sehr dunklen Levelabschnitte und Wartungsschächte dafür, dass man sich vorzüglich verlaufen kann. Zumal Warren ab und zu auch in alte Levels zurückreisen muss! Spielerführung gibt es nur in Form von Notizen an den Wänden oder Hinweisschildern – wer Hilfseinblendungen, eine Karte oder Questmarker erwartet, dürfte schnell verloren gehen. Guter Orientierungssinn ist gefragt!

Die Kämpfe – brutal, wuchtig und fordernd

Wer die Angriffsmuster der Gegner lernt, tut sich deutlich leichter. Die Levels sind vollgestopft mit Gegnern, die Warren oft in dunklen Ecken auflauern, nur um sich mit einer wilden Kampfbewegung auf ihn zu stürzen. Allzu vielfältig und originell sind die Feinde zwar nicht, doch das Design geht in Ordnung – meistens tritt man gegen zombiehaft schlurfende, aggressive Mensch-Maschinen an, die genau wie Warren mit futuristischen Industriewerkzeugen bewaffnet sind. Ab und zu gesellen sich auch Drohnen, mechanische “Wachhunde” und andere Stahlbestien dazu. Sie alle zerlegt Warren grundsätzlich im Nahkampf, denn klassische Schusswaffen gibt es nicht in The Surge!

Toll animiert und wunderbar wuchtig mäht sich Warren durch die Gegnerhorden, teilt brutal mit futuristischen Kolben, Stäben, Äxten und messerscharfen Armklingen aus. Horizontale und vertikale Schlagbewegungen verbinden sich zu geschmeidigen Kombos, die den Gegnern kaum Luft zum Atmen lassen. Stures Tastenhämmern allein führt aber nicht weit, denn viele Widersacher verlangen eigene Taktiken: Ein Wachmann vom Sicherheitsdienst feuert beispielsweise zunächst einen Betäubungspfeil auf Warren ab und stürzt sich gleich danach mit einer tödlichen Stabattacke auf sein Opfer – hier muss man in Bewegung bleiben! Gegen andere Feinde, die mit gefährlichen Armklingen auf uns zurasen, ist es dagegen ratsam, im richtigen Moment zu blocken und einen schnellen Konter folgen zu lassen. Solche Angriffsmuster der Gegner zu kennen, ist überlebenswichtig, denn oft kippt Warren schon nach wenigen Treffern aus den Latschen! Dann verliert er sein gesammeltes Altmetall (gleichbedeutend mit Erfahrungspunkten) und muss sich erneut durch den Level prügeln, während alle Gegner wieder an ihre alten Positionen zurückkehren. Das sorgt meistens für Hochspannung und selten, wenn’s ganz schlecht läuft, durchaus mal für Frust.

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